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Entstehungsgeschichte

Im Frühjahr 2007 rief mich meine Cousine an, die wie ich selbst Waldorfschülerin war und nun Waldorflehrerin ist. Im Verlauf des Gesprächs erwähnte Sie, das der Bund der Freien Waldorfschulen derzeit auf der Suche nach einem brauchbaren Stundenplanprogramm für die Schulen ist und fragte mich, ob mir dazu nicht etwas einfiele. Da ich mir über Anthroposophie und Informatik schon so manchen Gedanken gemacht habe, fiel mir sofort etwas ein: Ein Programm muß her, dass auf die besonderen Bedürfnisse der Waldorfschulen maßgeschneidert ist. Damit war die Idee gebohren.

Ich habe mich dann sofort ans Werk gemacht und im Sommer einen ersten Entwurf beim Bund der Freien Waldorfschulen vorgestellt. Dieser kam gut an und wir waren uns schnell einig, dass dieses Projekt vorangebracht werden muß. Anträge für Fördergelder wurden gestellt und ich habe die Arbeit am Programm fortgesetzt.

So ist schließlich ein lebendiges Projekt daraus geworden. Gelingt es, den geplanten Betrag an Fördergeldern zu erhalten, so wird das Programm als Freie Software verfügbar sein und die weiteren Produktionskosten über Serviceverträge und freiwillige Zuwendungen finanziert. Gelingt es nicht Fördermittel für das Projekt zu erhalten, wird das Programm am Ende zu einer Lizenzgebühr die kostendeckend kalkuliert wird an alle interessierten Schulen abgegeben.  Zwischen diesen Beiden Modellen ist derzeit noch (fast) alles möglich.

Grundkonzepte und Philosophie des Programms

Wie oben schon angedeutet, stellt der Alltag an einer Waldorfschule in mehrfacher Hinsicht besondere Anforderungen an entsprechende Softwarelösungen:

Epochenunterricht, Mehrzügigkeit, Klassenteilungen, Orchester und Chor sind nur einige Beispiele für Konzepte im Schulbetrieb von Waldorfschulen, denen herkömmliche Verwaltungssoftware für schulen zumeist nur unzureichend oder garnicht gewachsen ist. All diese Lücken soll das Programm nicht nur schließen, sondern es ist vielmehr von der Wurzel an auf diese Konzepte zugeschnitten. Darüber hinaus soll das Programm im Benutzungsalltag den Menschen in den Mittelpunkt stellen, angenehm zu bedienen und ansprechend gestaltet sein.

Zeitplan

Die Entwicklung des Programms hat offiziell am 09.06.2007 begonnen. Das voraussichtliche Fertigstellungsdatum ist der 01.04.2009. Bis dahin kann jede interessierte Schule während der gesamten Entwicklungsphase am Testprogramm teilnehmen und damit einen aktiven Beitrag dazu leisten, dass das Programm am Ende allen Erfordernissen optimal gerecht wird.

Finanzierung und Preisgestaltung

Es handelt sich um ein Non-Profit Projekt. Das heißt, dass alle etwaigen Einnahmen die im Zusammenhang mit der Software erwirtschaftet werden, zu 100% in die Entwicklungsarbeit fließen. Der Verkaufspreis der fertigen Software bestimmt sich also aus dem geleisteten Arbeitsaufwand und den bis zur Fertigstellung erwirtschafteten Zuwendungen. Daher ist das Projekt auf jede Unterstützung angewiesen, finanzielle ebenso wie praktische. Wer dazu einen Beitrag leisten möchte, findet weitere Informationen unter "Unterstützung". Der Bund der Freien Waldorfschulen hat als Haupt-Förderer jederzeit auf Anfrage transparenten Einblick in die Finanzen des Projektes und erhält spätestens bei Fertigstellung einen lückenlosen Rechenschaftsbericht. Diese Informationen sind für jeden Spender selbstverständlich auch verfügbar.

Das Projekt wurde ohne jegliches Startkapital und ohne Entlohnung vom freiberuflichen Softwareentwickler Rainer Haage begonnen und hat dank einer Spende über den Bund der Freien Waldorfschulen derzeit eine Kostendeckung von immerhin ca. 3,20 € / Stunde, eine Reguläre Arbeitsstunde wird mit 59,- € zugrundegelegt.